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Kindermatratze – mehr als nur eine Liegefläche!

Kinder auf einer KindermatratzeDie Kindermatratze wird oft nicht wirklich mitbedacht, denn…  beim Kauf eines Kinderbettes denken nämlich die meisten Menschen zu Recht an Design, verarbeitete Materialen, Farbenspiel der Elemente und daran, ob nachhaltige auf der Natur basierende Materialien, verarbeitet wurden usw,.

Das Kinderbett muss sich in das Wohnkonzept einfügen, oder den Rahmen für das Selbige bilden. Oft wird dabei vergessen, dass der Fokus eines solchen Produktes immer noch auf dem Schlaf liegt. Obgleich die Funktionen eines Hochbett natürlich weit mehr bieten.

In den folgenden Zeilen finden Sie als Mutter oder Vater wichtige Informationen, welche Ihnen bei der Auswahl einer geeigneten Kindermatratze helfen werden. Denn diese spielt eine erhebliche Rolle.

Anforderungen an eine Kindermatratze

Für ein Kinderbett, egal ob nun Etagenbett, Spielbett oder ein echtes Hochbett in die Auswahl kommt, gibt es eine Menge an tollem Zubehör. Das wichtigste Zubehör überhaupt ist wohl die Kindermatratze. Diese muss sich in erster Linie nach den Anforderungen unserer Kinder richten, wenn auch die Eltern nicht selten, viel Zeit in den Betten verbringen…

Das Alter unserer Kinder ist bei der Anschaffung eines passenden Bettes eine wichtige Rahmenbedingung, so auch bei der Auswahl der Kindermatratze. Im Durchschnitt verbringen Kleinkinder 10 Schlafstunden in deren Betten. Bei älteren Kindern weicht diese Zahl nur geringfügig ab.

Der Preis einer Kindermatratze darf keine Anforderung sein

In vielen Fällen ist das erste Auswahlkriterium zB. bei einer Hochbett Matratze, neben den Abmessungen der Preis. Diesen Gedanken müssen Sie so nicht verinnerlichen. Denn der Preis schwankt zwischen 40.-€ und 200.-€ (oder mehr) Bei der Anschaffung einer Hochbett Matratze kommt es für Sie als Eltern auf ganz bestimmte Auswahlkriterien an, die nicht immer einen hohen Preis in der Anschaffung bedeuten müssen.

Stabilität sorgt für eine lange Haltbarkeit der Matratzen

Der kleine im Wachstum befindliche Kinderkörper muss sich im Schlaf auf seiner Matratze gut erholen. Dies ist zum Beispiel hinsichtlich der Entwicklung der Wirbelsäule des heranwachsenden Kindes von großer Bedeutung. Ebenso muss eine stoffliche Unterlage stabil genug sein, dass diese die Tobereien der Kinder lange aushält. So macht sich Haltbarkeit für Kinderrücken und Geldbeutel bezahlt.

Kindermatratzen sollten frei von Schadstoffen sein!

Bei der Anschaffung einer geeigneten Kindermatratze müssen die Eltern auch darauf Acht geben, dass das Immunsystem der Kinder noch nicht voll ausgereift ist. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass die gewählte Matratze frei von Schadstoffen ist. Dies dient nicht nur der Unterstützung des Immunsystems, sondern auch der Vorbeugung von möglichen Allergien oder Reaktionen der Haut auf einzelne Stoffe.

Nach der Anschaffung der geeigneten Kaltschaummatratze (auch unsere Empfehlung für lebhafte Kinder, bezüglich Rumspringen und Sicherheit) und dem Auspacken, werden Sie meistens strenge chemische Gerüche wahrnehmen.

Keine Sorge, hierbei handelt es sich um flüchtige organische Verbindungen, welche nach dem gründlichen Auslüften der Kindermatratze verschwinden und für Ihr Kind unbedenklich sind. Dieser Prozess kann sich zwischen einigen Stunden und mehreren Wochen hinziehen.

Nässeschutz von Kindermatratzen richtig angehen

Ein wirkliches Thema bei Kindern, welches Eltern lange Zeit beschäftigt, ist der Nässeschutz der Kindermatratze. Dabei ist weniger das Schwitzen des Kindes in der Nacht gemeint, sondern eher das Einnässen in der Abgewöhnungsphase der Windel oder darüber hinaus.

Als Eltern sollten Sie auf Kunststoffbezüge oder Matratzenunterlagen aus Gummi verzichten. Ein solcher Nässeschutz kann sich negativ auf das Schlafklima oder auch den Flüssigkeitstransport der Matratze auswirken. Stattdessen sollten Sie auf integrierten Nässeschutz und atmungsaktive Matratzenbezüge setzen. Bei dieser Form des Nässeschutzes steht auch einer komfortablen Reinigung nichts im Weg.

Auf die RICHTIGE Größe der Kindermatratze kommt es an

Bei der Auswahl einer geeigneten Schlafunterlage kommt es natürlich auch auf die Größe des Produkts an. Hierbei gelten als Rahmenbedingung nicht selten die Maße des Bettes selbst. Wenn Sie die Kindermatratze anhand der optimalen Größe auswählen möchten, so können Sie sich an diese Faustregel halten: hat das Kind oberhalb und unterhalb des Körpers in Liegeposition jeweils 10cm Platz, so kann die Größe als optimal betrachtet werden.

Natürlich können Sie nicht je nach Wachstumsschub eine neue Matratze und im Normalfall auch Bett kaufen. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, von Anfang an eine größere Matratze zu kaufen, welche dem Wachstum des Kindes gerecht wird. Ab einem Alter von fünf Jahren kann so schon auf eine Länge von 200cm zurückgegriffen werden.

Tipp! Es sei denn sie investieren gleich in ein mitwachsendes Hochbett, auch wenn dies Anfangs um einiges mehr kostet, jedoch langfristig die bessere Entscheidung sein kann.

Materialien richtig bestimmen – Qualität vor!

Das Material der Kindermatratze spielt natürlich ebenso eine Rolle, wie alle anderen Faktoren auch. Bei den verarbeiteten Materialen ist es jedoch so, dass die Wahl eines bestimmten Materials eher subjektiv und dadurch weniger objektiv wichtig ist. Die Wahl richtet sich also meist nach bestimmten Vorlieben. Schaumstoffmatratzen überzeugen durch ein solides Preisleistungsverhältnis.

Matratzen aus Latex oder Kokos entsprechen einer hochwertigeren aber auch teureren Qualität. Für ein Kind in einem Alter von fünf Jahren würde sich unter normalen Bedingungen eine Kaltschaummatratze (mittelfest) eignen. Eine solche Matratze passt sich gut an die Körperkonturen ihre Kindes an, besitzt eine gute Punktelastizität und verfügt über eine entsprechende Wärmeisolation.

Härtegrad einer Kindermatratze für optimalen Komfort

Bei der Auswahl einer geeigneten Hochbett Matratze kommt auch der Härtegrad des Produkts in Frage. Der richtige Härtegrad, zum Beispiel „mittelfest“, entscheidet darüber, ob Ihr Kind einen erholsamen und gesunden Schlaf haben wird. Beide Faktoren sind hierbei ausschlaggebend. Als Faustregel können Sie beachten: eine Einsinktiefe von zwei bis drei Zentimetern ist passabel.

Wichtig hierbei ist es, die Entwicklung des Körpers bzw. des Gewichtes nicht außer Acht zu lassen, wenn Sie zum Beispiel nicht alle zwei Jahre eine neue Matratze kaufen möchten. Zu hart darf sie dann jedoch auch nicht sein, um den gesunden Schlaf aufgrund Kostenersparnis zu riskieren.

Haltbarkeit einer Matratze

Die gewählte Kindermatratze sollte je nach Nutzung beurteilt und ggf. ausgetauscht werden. Als Faustregel gilt: Austausch alle fünf Jahre. In aller Regel verliert eine unter normalen Bedingungen genutzte als Beispiel eine qualitative Matratze dann deren Stabilität und damit primäre Wirkungskraft.

Meistens ist eine solche „Qualitätsmatratze“ dann auch aus hygienischen Gründen auszutauschen. Eine Verlängerung der Haltbarkeit können Sie erreichen, wenn Sie die Matratze regelmäßig drehen und wenden. Auf diesem Weg gewährleisten Sie eine gleichmäßige Abnutzung.

Unterlage zur Kindermatratze

Für einen gesunden und erholsamen Schlaf des Kindes ist auch die Unterlage wichtig, auf welcher die Matratze liegt. Zur Beachtung gilt: es sollte nichts auf einer geschlossenen glatten Fläche aufliegen, da sonst die Belüftung fehlt. Durch solche Umstände kann sich unterhalb der Matratze sonst Schimmel bilden. (!) Aus diesem Grund setzen Sie am besten immer auf einen Lattenrost als Unterlagefläche.